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Referenz-Marktpreise für die gleitende Marktprämie gemäss Art. 30aquinquies EnFV
Die Referenz-Marktpreise sind massgebend für die Festlegung der gleitenden Marktprämie als Differenz zwischen Vergütungssatz und Referenz-Marktpreis. Der Referenz-Marktpreis für die gleitende Marktprämie entspricht dem Referenz-Marktpreis nach Artikel 15 EnFV, zuzüglich eines Preises für die Herkunftsnachweise. Der Preis für die Herkunftsnachweise für Photovoltaikanlagen in der gleitenden Marktprämie wird jeweils anhand der Preise, die in der Schweiz im Vorjahr für Herkunftsnachweise für Photovoltaikanlagen durchschnittlich von den Netzbetreibern bezahlt wurden, berechnet. Das BFE setzt den Preis für das ganze laufende Jahr fest. Der Preis für die Herkunftsnachweise für Wasserkraft-, Biomasse- und Windenergieanlagen wird anhand eines Prozentsatzes des Referenz-Marktpreises nach Artikel 15 EnFV berechnet. Der Prozentsatz beträgt: für Wasserkraftanlagen: 5 Prozent, für Biomasse- und Windenergieanlagen: 10 Prozent. Die Preise verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer. Publikation: jeweils in der zweiten Woche nach Quartalsende.
Schweizer Buch (2001 - )
Das Schweizer Buch ist die Schweizerische Nationalbibliografie und wird von der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) redigiert, herausgegeben und veröffentlicht. Das Schweizer Buch umfasst die in der Schweiz und im Ausland in gedruckter und/oder elektronischer Form erschienenen Schweizer Publikationen (kommerziell und nicht-kommerziell) – die Helvetica – gemäss den Sammelleitlinien der NB. Das Schweizer Buch besteht aus vier Serien mit unterschiedlichen Erscheinungshäufigkeiten: * Alle Ressourcen (vierzehntäglich): Hefte Nr. 1-15 und 17-23 * Musiknoten (jährlich): Heft Nr. 16 * Hochschulschriften (jährlich): Heft Nr. 24 * Sonderausgabe (jährlich): Heft Nr. 25 Die im Schweizer Buch veröffentlichten bibliografischen Datensätze werden nach dem internationalen Katalogisierungsregelwerk RDA erstellt. Die Anzeige der bibliografischen Metadaten basiert auf dem internationalen Standard ISBD. Die Normdaten sind gemäss dem GND-Standard erstellt. Die bibliografischen Einträge sind nach dem Dewey-Dezimalklassifikationssystem (DDC) und den DDC-Sachgruppen des DACH-Raums geordnet.
Sammlung Gugelmann (Schweizer Kleinmeister)
1982 übergab Annemarie Gugelmann der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) ihre Sammlung an sogenannten Schweizer Kleinmeistern, welche sie zusammen mit ihrem Bruder Rudolf aufgebaut hatte. Es handelt sich um eines der wertvollsten Geschenke, das die NB je entgegennehmen konnte. Mit dem Aufkommen der klassischen Bildungsreise, der sogenannten Grand Tourdes europäischen Adels ab dem 17. Jahrhundert, und vor allem ab Mitte des 18. Jahrhunderts auch des gehobenen Bürgertums, haben die Schweizer Kleinmeister damit begonnen, helvetische Landschaften und charakteristische Genreszenen in Zeichnungen, Aquarellen sowie in Öl festzuhalten. Diese Werke verkauften sie anschliessend im Original oder als grafische Blätter reproduziert und koloriert einzeln oder zu Alben zusammengefasst an Schweiz-Durchreisende. Das Schaffen der Schweizer Kleinmeister von der Mitte des 18. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts gibt reichhaltigen Einblick in Landschaft und Kultur der Schweiz von damals. Aus diesem Grund ist es bis heute von hoher Aktualität sowohl für die kunst- und kulturhistorische als auch für die naturwissenschaftliche Forschung. Durch die europaweite Zirkulation dieser Bildgattung wurde das Bild der typischen Schweiz geprägt, das bis heute Bestand hat. Die ursprüngliche Sammlung Gugelmann umfasste rund 1600 grafische Einzelblätter, 130 Alben und Blattfolgen, über 130 Bücher mit Originalgrafik sowie einige Ölbilder in ausgewählter Qualität, welche die bestehenden, eigenen NB-Bestände exemplarisch ergänzten. Diese einzigartige Sammlung wird mit bedeutenden Neuerwerbungen kontinuierlich erweitert und bildet den eigentlichen Kern der schweizerischen Ikonografie. Die Sammlung Gugelmann ist in der Datenbank HelveticArchives erschlossen. Die hochauflösenden Bilder sind auf Wikimedia Commons zu finden.
Manuskripte Friedrich Glauser
Friedrich Glauser, geboren 1896 in Wien, gestorben in Nervi bei Genua am 8.12.1938, gehört neben Robert Walser zu den massgeblichen und weiterhin stark rezipierten Schweizer Autoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Glauser wird als Schöpfer der Figur des Wachtmeisters Studer gerne als Schweizer „Simenon“ bezeichnet. Forschungsprojekte sowie zwei umfassende Ausstellungen 1996 und 2016 im Museum Strauhof in Zürich haben seine Bedeutung weiter gefestigt. Der literarische Nachlass Friedrich Glausers kam bereits 1991, also unmittelbar nach der Gründung, ins Schweizerische Literaturarchiv (SLA) und umfasst die Typoskripte sämtlicher Erzählungen und überlieferter Romane (z.T. in verschiedenen Fassungen), auch Romanfragmente und das frühe lyrische Werk, sowie hand- und maschinenschriftliche Briefe (inkl. Kuverts) von Glauser an diverse Adressaten aus dem Zeitraum von 1915 bis 1938. Gerade die umfangreiche Korrespondenz weist nicht nur Glauser als versierten und äusserst unterhaltsamen Briefpartner aus, sondern die Briefe selbst in ihrer poetologischen Reflexivität als Teil des literarischen Werks. 2017 konnten der integrale Werkteil und alle Briefe von der Hand bzw. Schreibmaschine des Autors aus dem eigentlichen Nachlass Friedrich Glausers, der Sammlung Max Müller im Schweizerischen Literaturarchiv sowie vereinzelte Originalbriefe aus weiteren SLA-Beständen digitalisiert werden. Nunmehr stehen rund 741 Dokumente mit insgesamt 5176 Seiten sowohl der Scientific community als auch einer breiteren interessierten Öffentlichkeit online zur Verfügung.
Handschriften Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke, 1875 in Prag geboren, 1926 in der Schweiz gestorben, zählt zu den bedeutendsten Dichtern der literarischen Moderne. Sein Werk umfasst vor allem Lyrik, aber auch Erzählungen, einen Roman, Aufsätze und Übersetzungen. Von zentraler Bedeutung für Rilkes Werk ist die umfangreiche Korrespondenz, die er mit Personen aus aller Welt geführt hat. Das Schweizerische Rilke-Archiv im Schweizerischen Literaturarchiv bildet nebst dem Rilke-Archiv der Familie in Gernsbach, dem Rilke-Bestand im Deutschen Literaturarchiv in Marbach und der in der Universitätsbibliothek von Harvard aufbewahrten Rilke-Sammlung von Richard Mises die umfassendste Sammlung von Autographen und Briefen, Fotografien, Büchern und weiteren Zeugnissen des Dichters. 2016 konnten aus dieser Sammlung sämtliche handschriftlich verfassten Dokumente von Rilke, rund 1460 an der Zahl, digitalisiert werden. Darunter befinden sich über 1350 Briefe und Postkarten, knapp 90 Werkmanuskripte (darunter der zweite Teil des Manuskripts der „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“), einige Widmungen sowie die Bleistiftskizze „Ur-Geräusch“. Zu den Bilddateien gehören Metadaten mit Informationen zum Entstehungszeitraum der Dokumente, beteiligten Personen, Orten, zu verwendeter Sprache und Schrift sowie der Archivalienart. Das Resultat umfasst rund 8500 digitalisierte Seiten, die nun der Forschung sowie einer breiten Öffentlichkeit zur Verbreitung und Verwendung zur freien Verfügung stehen.
Archiv Photoglob-Wehrli
Das Archiv Photoglob-Wehrli der Schweizerischen Nationalbibliothek ist Teil des Eidgenössischen Archivs für Denkmalpflege EAD der Graphischen Sammlung. Über 12'000 Fotografien wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert und auf Wikimedia Commons als qualitativ hochwertige Bilddateien der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Archiv Photoglob-Wehrli umfasst insgesamt rund 43'500 losen Bildeinheiten von diversen Fotografen, die im Auftrag der Firma Wehrli zwischen ca. 1897 und ca. 1934 hergestellt worden sind. Dazu kommen Ansichtskarten und 203 Musteralben für die Auswahl von Ansichtskartensujets (darin teilweise Vintage Prints). Zum Archiv Photoglob-Wehrli gehören s/w-Fotografien in Form von Glasnegativen, Kunststoffnegativen, Kunststoffdiapositiven (meist in den Formaten 13x18 cm und 18x24 cm) und Fotoabzüge aus den 1970er-Jahren. Hauptsächliche Themenbereiche sind Schweizer Landschaften und Ortsansichten, Stadtpartien und Dorfpartien, Quartiere, Einzelgebäude sowie touristisch interessante Orte (insbesondere Bündnerland, Innerschweiz, Berner Oberland, sowie Wallis und Genferseegebiet und die Zürichseeregion). Das Archiv Photoglob-Wehrli ist in der Datenbank HelveticArchives erschlossen.
Bruttowertschöpfung Kanton Graubünden nach Branche, seit 2024
Dieser Datensatz enthält Prognosen zur nominalen Wertschöpfung sowie zum realen Wachstum der Wertschöpfung, aufgeschlüsselt nach Branche und Jahr, für den Kanton Graubünden.
Verzeichnis von Schneesportschulen mit Angestellten ohne anerkannte Ausbildung gestützt auf das kantonale Gesetz über das Berg- und Schneesportwesen
Der Datensatz enthält ein öffentliches Verzeichnis der Bewilligungsinhaber (z.B. Schneesportschulen) gemäss kantonalem Gesetz über das Berg- und Schneesportwesen (GBS). Er zeigt, welche Betriebe im Verantwortungsbereich von Betreibern von Skilift- und Seilbahnanlagen (gesicherten Pistengebiet) im Kanton Graubünden tätig sind und dafür Personen ohne anerkannte Ausbildung einsetzen.Die Daten werden zentral vom Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden (AWT) gesammelt, welches auch die Bewilligungen erteilt. Die Liste dient der öffentlichen Information über aktuell gültige Bewilligungsinhaber.Die Aktualisierung der Liste erfolgt fortlaufend. Es werden nur diejenigen Betriebe erfasst, die eine gültige Bewilligung besitzen. Eine GBS-Bewilligung wird grundsätzlich unbefristet erteilt. Beim Wechsel der Rechtsform des Bewilligungsinhabers, des Firmennamens, der verantwortlichen Person oder der Haftpflichtversicherung muss eine neue GBS-Bewilligung beantragt werden. Aussagen zu weiteren Merkmalen oder zur Qualität der angebotenen Aktivitäten lassen sich aus dem Datensatz nicht ableiten.
Wohngebäude nach verschiedenen Merkmalen, ab 2020
Dieser Datensatz enthält die jährlichen Wohngebäude pro Gemeinde nach Gebäudekategorie, Anzahl Geschosse, Anzahl Wohnungen, Bauperiode, Energieträger und Wärmequelle für Heizung und Warmwasser ab 2020.Daten gemäss Merkmalskatalog des Gebäude- und Wohnungsregisters Version [4.3](https://www.housing-stat.ch/catalog/de/4.3/final).Wenn der angegebene Wert für die Anzahl der Wohnungen null ist, kann er nicht angegeben werden (z. B. Hotels, Betagtenheime usw.).Nützliche Links: [Seite des BFS](https://stats.swiss/?pg=0&fc=Th%C3%A8me&fs[0]=Th%C3%A8me%2C1%7CConstruction%20et%20logement%2309%23%7CB%C3%A2timents%2309-02%23&bp=true&snb=6), [Themenseite des SDA](https://www.fr.ch/de/staat-und-recht/statistik/statistiken-nach-themen/gebaeude).
Windmessungen - Surpierre-Cheiry
Dieser Datensatz enthält Windmessungen, die alle 10 Minuten für das Gebiet « Surpierre-Cheiry » im Kanton Freiburg aufgezeichnet werden. Diese Daten wurden im Rahmen des Mandats des Grossen Rates für die kantonale Windenergieplanung erhoben und umfassen Windgeschwindigkeit und -richtung, Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Höhen sowie das Potenzial für die Windenergieerzeugung (Windenergieertrag). Diese Informationen sind für die Energieplanung von entscheidender Bedeutung und werden im Sinne der Transparenz und des Zugangs zu Informationen für alle auf der Open Government Data Plattform des Kantons Freiburg frei zugänglich gemacht. Das Gebiet «Surpierre-Cheiry» liegt im Bezirk Broye, auf rund 680 Metern Höhe, in einer Enklave im Kanton Waadt. Die UTC-Zeit (koordinierte Weltzeit) dient als globale Referenz und ändert sich nicht mit den Jahreszeiten. Um die lokale Zeit zu erhalten, addiert man 1 Stunde im Winter (UTC+1) und 2 Stunden im Sommer (UTC+2).Weitere Informationen : [https://www.fr.ch/de/freiburg-wind/surpierre-cheiry](https://www.fr.ch/de/freiburg-wind/surpierre-cheiry)